Simon Henkel bleibt Obermeister

Vorstandswahlen und die Besetzung von Fachausschüssen standen im Mittelpunkt der Versammlung der Sanitär-, Heizung und Klimatechniker-Innung (SHK) des Kreises Bad Kreuznach. Hier sprachen die Mitglieder dem Innungs-Obermeister Simon Henkel erneut das einhellige Vertrauen aus und bestätigten ihn im Amt.

Als sein Stellvertreter fungiert Thomas Langguth. Lehrlings-Wart ist Klaus Neubrech und den Vorstand komplettieren als Beisitzer Norbert Ruth, Geert Welten, Detlef Rump und Manfred Scherer.

Auch für den Innungsverband und die Kreishandwerkerschaft sei Corona ein großes Thema.  Insgesamt sei aber festzuhalten, dass das  Handwerk die Krise ganz gut überstanden habe, bilanzierte Simon Henkel. „Corona hat alles in Frage gestellt, außer dem Handwerk“, betonte der Innungs-Obermeister und versicherte, dass „das Handwerk als vielschichtiger Wirtschaftszweig auch weiterhin die Wirtschaft hochhalten wird“. Es stehe außer Frage, dass das Handwerk „Zukunftssicher“ sei, gerade auch der Bereich Sanitär, Heizung und Klimatechnik.

Die Digitalisierung im Handwerk biete besondere Chancen, nicht zuletzt um junge Leute für das Handwerk zu begeistern, meinte Henkel. Wichtig sei jedoch, noch offensiver für den Handwerksberuf zu werben. „Wir müssen offensiver nach außen vertreten, wie wichtig das Handwerk ist. Wir sind praktisch unverzichtbar und dies müssen wir in die Köpfe der Menschen bringen“, forderte Henkel. Wie bedeutsam das Handwerk sei, habe etwa die Flutkatastrophe an der Ahr aufgezeigt. Hier fungiere das Handwerk als wichtiger Ansprechpartner für politische Entscheider. Zahlreiche  Handwerksbetriebe hätten sich an der Ahr engagiert und „bereits viele notwendige Dinge erledigt, meinte der Obermeister. „Wichtig ist jetzt, diese Region vorrangig zu behandeln und dafür zu sorgen, dass mehr Nachschub an Material herbei geschafft wird, woran es einfach noch fehlt“, meinte Henkel. Zahlreiche, mit Betrieben in der Region befreundete Firmen hatten bereits vor Ort geholfen und die Menschen an der Ahr unterstützt, etwa in dem sie auch Personal für die Hilfe freigestellt hätten, würdigte Henkel. Er zeigte sich optimistisch, dass viele betroffene Bewohner bis Weihnachten über ein warmes Haus oder Wohnung verfügten.

Einen weiteren Schwerpunkt sah Henkel in der Aus- und Weiterbildung. Er appellierte an alle in der Innung organisierten Betriebe, sich in diesem Bereich entsprechend zu engagieren.

Gemeinsam mit dem neu gewählten Vorstand werde er  bei diesem, sowie allen anderen anstehenden Themen die 70 in der Innung organisierten Betriebe nach Kräften unterstützen, betonte Simon Henkel.

Diese Unterstützung biete selbstverständlich auch der Landesverband der SHK-Innung an, versicherte Landes-Innungsmeister Oliver Saling.

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Landes-Innungsmeister Oliver Saling (4. v. rechts) gratulierte Simon Henkel (3. v. links) zur Wiederwahl ebenso wie dem neu gewählten Vorstand sowie den gewählten Vertretern der einzelnen Fachausschüsse der Innung.

Text und Foto: Jens Fink

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